Clay Carmichael | Zoë

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Die zwölfjährige Zoë zieht nach dem Selbstmord ihrer Mutter ein weiteres Mal zu einem unbekannten Mann: ihrem Onkel Henry. Henry, nur noch selten praktizierender Herzchirurg und Künstler, ist ein sehr zurückgezogener, kauziger  Mann. Für Zoë ist das nur ein kleines Übel, waren doch die vielen Exmänner ihrer depressiven Mutter Taugenichtse. Sie freundet sich mit einem streunenden Kater an und erkundet die umliegenden Wälder. Dort macht sie einige Entdeckungen: Ein weißes Reh streunt durch den Wald und wird von einem starken Beschützer begleitet, doch wer ist der junge Mann? Im nördlichen Wald entdeckt Zoë zudem eine verfallene Hütte und einen Wohnwagen. Gehören die beiden Funde zusammen? Bevor Zoë dieses Rätsel lösen kann, wird die Hütte verwüstet. Was steckt dahinter?

Clay Carmichael hat mit „Zoë“ ein Jugendbuch geschrieben, das auch Erwachsenen gefällt. Das junge Mädchen Zoë hat in ihrer Vergangenheit kaum Sicherheit und Geborgenheit kennengelernt und eine dicke Schutzmauer aufgebaut. Nach und nach erfährt man, wieso Zoë jeden auf Abstand hält und spricht wie eine Erwachsene. Sehr einfühlsam beschreibt Carmichael die Annäherung zwischen Zoë und ihrem Onkel Henry, der sich nach einem Schicksalsschlag ebenfalls von der Außenwelt zurückgezogen hatte.
Mal plätschert die Geschichte gemütlich vor sich hin, dann nimmt sie wieder Fahrt auf und man kann es gar nicht erwarten, die Seite umzublättern, um den Ausgang der Geschehnisse zu erfahren. Sehr schönes Buch nicht nur für junge Leser!

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